Dipl.-Ing.
Darf ich vorstellen? Simon S, zukünftiger Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik!
Ich mache momentan einmal pro Woche von 11:30 bis 17:30 Uhr ein außerschulisches, freiwilliges Praktikum bei Benning. Benning ist eine Firma, die hauptsächlich Stromversorgungen für Industrie und (mobile) Telekommunikation herstellt und vor allem entwickelt, was auch der Bereich ist, der mich interessiert. Für einige Wochen besuche ich jetzt also donnerstags nach einem unglaublich anstrengenden 3-Stunden-Schultag die Entwicklungsabteilung Bennings, um mir die Arbeit und das Arbeitsumfeld eines Elektrotechnik-Ingenieurs anzuschauen, was ich mir als späteren Studiengang und daraus folgend als Beruf für mich vorstellen könnte.
Heute war ich zum dritten Mal dort und bin zum dritten Mal ziemlich erledigt. Dieses Praktikum, wenn man es denn so nennen kann, ist zwar physisch ein Witz (was sollte daran auch anstrengend sein…), dafür geistig umso härter, da es für mich quasi 6 Stunden non-stop Physikunterricht ist. Nichtsdestoweniger macht es Spaß, da ich nicht nur die ganze Zeit in der Ecke sitze und Kaffee koche, sondern im Gegenteil sehr viel selbst machen darf. Und nebenbei bekomme ich Unmengen Theorie der Elektrotechnik mit.
Noch ein paar Worte zu Benning: Das Unternehmen hat ursprünglich elektrische Maschinen/Motoren gewartet, repariert und instand gesetzt. Nach und nach kamen weitere Abteilungen dazu, bis der Motoren-Zweig nur noch aus Tradition aufrecht erhalten wurde. Nun wird dort hauptsächlich Leistungselektronik entwickelt. Benning stellt
- Stromversorgungen für Industrie und Handynetz-Betreiber (bis zu einer Leistung von mehreren 100kW, die man nach Belieben in Reihe oder parallel schalten kann, was bekanntermaßen die Leistung weiter erhöht :>),
- Gleichrichter (AC->DC) und Wechselrichter (DC->AC),
- Ladesysteme für große Batteriesysteme und dazugehörige unterbrechungsfreie Stromversorgungen (für Krankenhäuser etc) sowie
- Prüf- und Messtechnik her.
Leistungselektronik, wozu Stromversorgungen ja zählen, ist zwar nicht mein Hauptinteressensgebiet, jedoch bin ich ja in der Entwicklung und ich denke, dass die Entwicklung dieser Gleichrichter und und und sehr ähnlich abläuft wie Entwicklung von beispielsweise Bordcomputern für Mercedes oder wasauchimmer.
Dementsprechend bin ich ganz dankbar, diese Möglichkeit zu haben, da Praktikanten einen Betrieb hauptsächlich Arbeitszeit und damit Geld kosten und mir dieses „Reinschnuppern“ sehr dabei hilft, ein Bild von Tagesablauf und Aufgabe/Thema eines Ingenieurs zu bekommen. Leider sind solche Möglichkeiten nicht bei allen Firmen selbstverständlich, auch wenn sie es in ihrem eigenen Interesse sein sollten, wenn sie weiterhin qualifizierte Mitarbeiter erhalten wollen. x)

Tut mir Leid Simon .. ich wollte den Eintrag hier ja wirklich lesen.. ABer bei Dipl.Ing schnürte sich mir schon die Kehle zu und als ich Elektrotechnik laß, wurd mir schon ganz schlecht. :D Das ist nichts für mich.. :p