IP-Adressen des BND
Irgendwelchen Geeks ist es offensichtlich gelungen, bestimmte von der Telekom gehostete IP-Adressen dem Bundesnachrichtendienst zuzuordnen, welche das Portal Wikileaks veröffentlicht hat. Die Autoren sind sich anscheinend ziemlich sicher und belegen ihre Vermutungen mit Traceroutes.
Der BND hat also Internetzugang und deshalb natürlich IP-Adressen, soweit nichts ungewöhnliches. Interessant wirds aber, wenn man bei Wikipedia nach Änderungen durch diese Adressen sucht:
„Unter anderem wurde von einer der IP-Adressen, die Wikileaks einem BND-Beamten in Berlin zuordnet, der Wikipedia-Artikel zum BND selbst editiert. Dieser enthielt zuvor die Behauptung, dass im Ausland ansässige Zweigstellen des Goethe-Instituts als Tarnung für den BND fungieren. Diese Behauptung wurde von besagtem Benutzer entfernt. Außerdem sollen Beiträge zu Themen wie „schmutzigen Atombomben“, Sprengstoffen und Kampfflugzeugen bearbeitet worden sein.“
[Danke an gulli:news und netzpolitik.org]

Eine Antwort schreiben