Vergiftete Tumorzellen bei Hunden – alternative Krebstherapie (?)
VERSUCH AN HUNDEN
Wissenschaftler überlisten Krebszellen
Salt Lake City – Neuer Ansatz gegen Tumore: Wie ein Trojanisches Pferd schleusten US-amerikanische Forscher um Joseph Bauer vom Taussig Cancer Institute in Cleveland eine giftige Substanz in Krebszellen von drei erkrankten Hunden ein. Nitrosylcobalamin (NO-Cbl) heißt der Wirkstoff, den die Wissenschaftler schon länger in Krebszell-Modellen beobachtet hatten.
Das Nitrosylcobalamin hatten sie als Vitamin B12 getarnt und offenbar unerkannt in die Tumorzellen der Tiere eingeschleust. Auf dem Jahrestreffen der American Chemical Society berichteten sie, dass die Tumoren der Hunde bei täglicher Verabreichung von NO-Cbl innerhalb weniger Monate erheblich schrumpften.
[Quelle: SpOnline]
Wow. Das klingt nach einem erheblichen Fortschritt. Wenn es nun gelingt, die Gifte so einzustellen, dass sie für die übrigen Zellen keine nennenswerte Gefahr bedeuten, ist in meinen Augen eine echte Alternative zur Chemotherapie geschaffen. Vor allem, da bisher keine Nebenwirkungen aufgetreten sind:
Nebenwirkungen haben die Wissenschaftler nach eigener Auskunft nicht beobachtet. Nach ihren positiven Ergebnissen bei den Tieren hoffen sie, das Mittel möglichst bald auch beim Menschen testen zu dürfen.
[...] Studienleiter Bauer betont, dass Versuche mit Hunden besonders viele Rückschlüsse auf die Wirksamkeit eines Wirkstoffes beim Menschen zulassen, da Hunde den gleichen äußeren Bedingungen ausgesetzt sind.
Memo: Entwicklung auf diesem Gebiet im Auge behalten, scheint interessant zu werden/sein.

Unser Hund hat Krebs. Wo kann man mehr über die Therapie erfahren?
MFG
Dr.Sabine Hahnau/sperzel
Laut SpOnline (Link s. oben) handelt es sich bisher nur um wenige Modellversuche in den USA, und leider noch nicht um eine ausgereifte Therapie.
Ob es möglich ist, seinen Hund als Versuchstier anzumelden, weiß ich nicht, dies können Sie aber bestimmt bei dem forschenden Institut herausfinden: Taussig Cancer Institute in Cleveland
Hallo
Gibt es dazu auch in Deutschland Kontaktadressen?
Bzw gibt es Uni-Kliniken die sich damit auch beschäftigen, bzgl Tierbehandlungen?
MfG
Leiner